Startschuss Projekt Wohnstandortentwicklung

Projekt Wohnstandortentwicklung

Als eine von 7 Pilotgemeinden beteiligt sich unsere Marktgemeinde am Projekt "Wohnstandortentwicklung" des Vereins südburgenland plus. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Vorteile des Südburgenlandes als leistbaren und zugleich qualitativ hochwertigen Wohn- und Lebensraum mit österreichweit einzigarten Klima in Zukunft stärker und offensiver zu bewerben. 

Dazu sollen in den nächsten 2 Jahren neue Ideen, Initiativen und Kooperationen über die Vorzüge des Wohnstandortes Südburgenlandes informieren. Gemeinsam mit den 71 Mitgliedsgemeinden verfolgt die LEADER Region südburgenland plus mit dem Projekt das Ziel junge Menschen in den Gemeinden zu halten und neue BewohnerInnen für die Region zu gewinnen. Um die Gemeinden bei der Wohnstandortvermarktung zu unterstützen, die vielen Maßnahmen und Aufgaben festzulegen und zu koordinieren hat der Projektträger südburgenland plus den Projektmanager Mag. Roland Deutsch aus Jennersdorf angestellt! Als internationaler Experte zum Thema Wohnstandortvermarktung wird uns Josef Wallenberger begleiten. 

Erste Schritte im Projekt mit 7 Pilotgemeinden

Den Startschuss für das Projekt bildete ein Workshop in unserem Gemeindezentrum mit Vertreterinnen und Vertretern der 7 Pilotgemeinden Bernstein, Oberwart, Stegersbach, Eberau, Neustift bei Güssing, Deutsch Kaltenbrunn und Eltendorf. Dabei wurden bereits erste Argumente für den Wohnstandort erarbeitet und über Herausforderungen der Gemeinden zum Thema Zuzug und Leerstand diskutiert. Die Veranstaltung diente allen Beteiligten auch dazu, einen gemeinsamen Infostand zum Projekt zu erlangen und um sich über ihre wichtige Rolle im Projekt klar zu werden.

Von den Besten lernen

Kurz nach dem Workshop führten VertreterInnen der 7 Pilotgemeinden, darunter unsere Bürgermeisterin Andrea Reichl und unser Vizebürgermeister Günter Laschet, eine 2-tägige Exkursion nach Niederösterreich durch. Es wurden dabei Best-Practice-Beispiele in der Region Eisenstraße im Waldviertel besucht und Gespräche mit den Verantwortungsträgern geführt.  

Wohnstandortvermarktung braucht die Zusammenarbeit aller Gemeinden

In den nächsten Wochen leisten die Pilotgemeinden wichtige und notwendige Pionierarbeit und definieren gemeinsam mit südburgenland plus klare Aufgaben und mögliche Arbeitsstrukturen. Durch diese Vorarbeit können ab Ende Juni Gemeinden problemlos am Projekt teilnehmen. In der Wohnstandortvermarktung stoßen einzelne Gemeinden schnell an ihre Grenzen. Nur durch gemeindeübergreifende Zusammenarbeit können Maßnahmen im Südburgenland in Angriff genommen werden, die ansonsten die Leistungskraft einzelner Gemeinden übersteigen. Gemeinsam Entwicklungsimpulse für die Region setzen, die "Abwärtsspirale" aus stagnierenden Einnahmen und steigenden Ausgaben durchbrechen und damit den Handlungsspielraum erweitern.

Wir freuen uns auf die weiteren Schritte! 


Eine Gruppe von Menschen, die vor einem Gebäude für ein Foto posieren

Text & Bilder: Verein südburgenland plus

02.05.2023